Donnerstag, 7. Dezember 2017
Tormore 1992-2012 Berrys Dark Sherry Cask
Dieser fassstarke Tormore tat in der Tat beeindruckend beeindrucken, und zwar nach – und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – nach einem 44-jährigen Tomintoul und einem 30-jährigen Talisker, die ich mir vor diesem deftigen Tormore auf der Zunge zergehen ließ. In Fasstärke angenehm trinkbar, öffnet er sich nach 3,5 bis 7 Tropfen Dihydrogenmonoxid zu einem frucht-strotzenden Sherrywhisky glendronachscher Trinkstärke. In Echtstärke ähnelt er dem ähnlichhochprozentigen Bowmore Devil’s Cask III, jedoch ohne Bowmore-Rauch. Der erste Dram von diesem Tormore wird durch Verwässerung verbessert, der zweite sollte fassstark getrunken werden. Wie bei guten Glendronachs harmonieren hier Komplexität und Penetranz.
Schulnote: 1,8
Empfehlung: auf jeden Fall probieren
Preisklasse: hoch (75-120 Euro)
