Donnerstag, 13. Dezember 2018
Die Springbank
Der 10-er geht. Rauchig, inselstark, steinfest. Wenn eine Bar fünf Whiskysorten hat, und der dabei ist, dann ist er schonmal besser als der manahntwiealte Glenlivet oder -fiddich. Der 15-er ist deutlich komplexer, aber laangweilig. Der 18-er hat schon festere Noten, bei dem könnte man fast schon bleiben, aber wenn man ehrlich ist: immer noch laaaangweilig. Der 2014 abgefüllte 21-Jährige trifft den Planeten endlich mit einer Geschwindigkeit, bei der sich relativistische Effekte bemerkbar machen: eigentlich ist Springbank nicht so mein Ding, aber bei diesem relativiert sich das. Da kann auch der 25-jährige Laphroaig oder der ebensoalte Mannochmore oder der 21-jährige Rosebank auf die Ersatzbank gelangen, wenn dieser Springbank von Anfang an spielt.
Springbank 10
Schulnote: 3,1
Empfehlung: nicht für die Spring-, nur für die Ersatzbank
Preisklasse: niedrig (35-50 Euro)
Springbank 15
Schulnote: 2,6
Empfehlung: 6 Jahre zu jung
Preisklasse: medium (50-75 Euro)
Springbank 18
Schulnote: 2,4
Empfehlung: 3 Jahre zu jung
Preisklasse: hoch (75-120 Euro)
Springbank 21 (2014)
Schulnote: 1,3
Empfehlung: entflammatorisch prickelnd
Preisklasse: königlich (200-500 Euro)