Samstag, 15. Dezember 2018
Vor wenigen Stunden getrunken
Springbank 17 Sherry Wood
Ordentlicherweise in Ordnung, Sherry, Rauch, Meer, da gibt es nicht viel zu sagen. Ein starker Dram, verdünnt etwas harmonischer, unverdünnt seeisch, seeesk, ja seemäßig seehaft. Haut nicht vom Schocker, aber lässt auch nicht so leicht locker, den kriegt man schon mit, wenn man ihn im Mund hat. Hat auf jedesten Fall Karrakter, ein charakteristischer, ja partikulärlich typischer Campbeltown-Malt.
Schulnote: 2
Empfehlung: kammamma trinken
Preisklasse: ganz knapp königlich (ca. 200 Euro)
Tullibardine 26 Anam na h-Alba
Jahrgang 1989, 53,3%, tullibardinetypische Textur, hellfruchtig-säuerlich. Leichte Fruchtnoten, sauternesartig, keineswegs langweilig, aber mehrererwege lau. Trotz der Milde schmeckt angenehmerweise nicht nach nichts, sondern durchaus nach etwas, und das ist auch schon etwas, aber war´s das etwa schon?
Schulnote: 2,5
Empfehlung: durchaus tullibardierend
Preisklasse: Luxus (120-200 Euro)
Tullibardine 1993-2005
Genausoseidig wie der 2010 abgefüllte 93-er, natürlich jünger und unausgegorener, etwas scharf im Geschmack, etwas lau im Geruch. Ein geeigneter Starter, wenn man noch mindestens 5 bis 10 weitere trinken will.
Schulnote: 3
Empfehlung: ein Erstdram für einen langen Whiskyabend
Preisklasse: niedrig (35-50 Euro)
Mortlach 29 Cadenheads Sherry Cask
Ahnghenehm, feyn, Sherry sehr dominant, ahndere Ahromen wheniger: so könnte man es lautmalerisch beschreiben. Etwas holzig aber nicht hölzern, ohne Verdünnung bissig, mit zwei bis vier Wenigstel Wasser ein gar nicht so schlechter Hochlandwhisky.
Schulnote: 2,2
Empfehlung: für Verdünnungsmeister
Preisklasse: königlich (200-500 Euro)