Freitag, 7. September 2018
Laphroaig 28
Gut merkbare 44,4%, das merkt man sich wirklich gut. Von Anfang an Jod, Torf, straightestens straighter Laphroaig. Sherry stört nicht, dezentes Oloroso, braune Medizin. Holz, Torf, Wald, braune Blätter, eine sehr unaufdringliche Karamellität, und fast schon kein Whisky mehr, sondern eine eigene Spirituosengattung. Ich mag den Stil des 25-Jährigen lieber, doch wer die bereits genannten Noten und Töne bevorzugt, sollte zu dieser Flasche greifen und tief ins Glas schauen.
Schulnote: 1,5
Empfehlung: eine Spezialspezialität
Preisklasse: königlich, fast astronomisch (ca. 500 Euro)